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Homevideo Kitsch

Selbst produziertes Video aus dem Privatbereich (z.B. Geburtstagsparty etc.)





Heimat, dieses süße Etwas, eingebettet zwischen Bergen und Wäldern, zwischen Wolkenkratzern und Grünanlagen. Zerrissen im Spannungsfeld der Ab- und Anlehnung. Von Dichtern besungen, von Gutmenschen oberflächlich und falsch verschmäht. Als Wiege der Sehnsucht lehrt sie uns das Loslassen, das Zurücklassen. Nicht nur von Eltern, Freunden und Bekannten, sondern auch von Erinnerungen. Erinnerungen an eine Zeit, als das Leben noch durch die rosafarbene Brille der Kindheit gesehen wurde. Als wir fernab von gesellschaftlichen Zwängen das Leben in vollen Zügen in uns eingesaugt haben. Heimat, gleich der ersten Liebe, trennt man sich von ihr, um sie im Traum zu treffen, in Erzählungen wieder zu beleben und sie wiederholt zu küssen. Man schickt Postkarten aus fernen Ländern, nicht etwa um sie eifersüchtig zu machen, sondern um das Fehlen zu betrauern, den Schmerz des Verlustes zu teilen, mit dem Versprechen auf den Lippen zurückzukehren. Zurückzukehren, wenn die Zeit es uns befiehlt, mit Kindern im Anhang. Um sie ins Paradies zu führen, denn nirgends schmecken die Früchte so verboten gut. Nirgends kann der Mensch so einfach er selbst sein. Befreit, beschwingt, beschwipst.

Derheim und Kitschaward?
Wenn man das Glück hat im Steir. Salzkammergut aufzuwachsen, dann kann man dies zu Beginn gar nicht fassen. Nicht weil die intellektuellen Fähigkeiten eines Kleinkindes dies nicht zulassen würden, sondern weil der Tanz von Natur und Mensch die Äuglein überquellen lässt. Man fühlt sich entführt ins Nimmernimmerland. Zuckerwattegleich spielen die Wolken hinter den Bergen verstecken, die Klarheit der Seen laden ein, sich in sein eigen Abbild zu verlieben. Das verspielte Gurgeln der Bächlein lassen einen auf das satte Grün der Wiesen niedersinken, um mit einem Volksliedlein auf den Lippen die Kühe beim Festmahl zu beobachten. Das erquickende Farbenspiel der Jahreszeiten, welches im Winter ein jähes Ende nimmt, um neu gestärkt im Frühjahr von vorne zu beginnen. Die drollig bunten Musikanten der Blasmusikkapellen, zieren gleichermaßen diese Landschaft, wie die künstlerischen Futterplastiken der Bauern im Herbst. Eine Schneeballschlacht im Winter, eine Wasserschlacht im Sommer. Nie wieder macht kämpfen mehr Spaß… Und es ist nicht nur der Heuduft im Herbst, der Menschen aus der ganzen Welt einlädt, die Seele baumeln zu lassen unter Fichten und Tannen. Unter Weiden und Birken. Wenn die Natur ihren Beitrag zum Kitschaward09 leisten wollte, dann wäre es das Steir. Salzkammergut. Jener Ort, an dem Kitsch seinem Namen erst wirklich gerecht wird!

Einreichung: Markus Plasencia




Die jodelnden Trachtenbärchen auf einem Trachtenkleid machen Stimmung und schauen richtig kitschig süß aus. Muß man gehört haben wenn alle zugleich jodeln!!! “I a jodl oh juhuu”

Einreichung von Claudia Stelzer.




Einreichung: Walter Bradler


... blabla

Eine beinahe kommentarlose Einreichung von Oliver Sender. Ein Homevideo... ??